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Erotik Im Roman Les Liaisons Dangereuses Von Choderlos de Laclos Adrian Golly

Erotik Im Roman Les Liaisons Dangereuses Von Choderlos de Laclos

Adrian Golly

Published June 8th 2009
ISBN : 9783640337910
Paperback
40 pages
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 About the Book 

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Franz sisch - Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,7, Universit t Potsdam (Institut f r Romanistik), Veranstaltung: Choderlos de Laclos: Les Liaisons dangereuses, Sprache: Deutsch,MoreStudienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Franz sisch - Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,7, Universit t Potsdam (Institut f r Romanistik), Veranstaltung: Choderlos de Laclos: Les Liaisons dangereuses, Sprache: Deutsch, Abstract: Zweifellos z hlt de Laclos Werk Les Liaisons dangereuses zu einem erotischen Roman. Doch wo genau f ngt die Erotik an und wo h rt sie auf ? Was genau macht diesen Roman so erotisch ? Der Handlungsverlauf ? Oder die Figuren ? Vielleicht deren Handlungen oder ihre Gef hle f r- oder gegeneinander ? Offensichtlich ist dem Leser im ersten Moment nur die geschickte manipulative Pers nlichkeit der Marquise de Merteuil, die Machtstreben und Vernichtungswillen beweist und die k hle Vorgehensweise des Vicomte de Valmont, den Taktiker und Verf hrer. Was ist dann Erotik ? Wo sind der Erotik Grenzen gesetzt und wo f ngt Pornographie an ? Hat der Roman vielleicht sogar pornographische Z ge ? Jedenfalls l ste er kurz nach seinem Erscheinen im Jahre 1782 heftige moralische Entr stung aus, erzielte einen Skandalerfolg und wurde schlie lich verboten, da Laclos die Grenzen dessen, was als Moral und als gute Sitte w hrend des zweiten Kaiserreichs repr sentiert wurde, verletzt habe. Aber der Roman ist mehr als nur erotisch. Er z hlt zu einem galanten und libertinen Roman. Als Libertin wird eine Person bezeichnet, die ein religi?s ungebundenes Leben f hrt und sich den Formen religi ser Lebensgestaltung nicht unterordnet, ein Freidenker ist. Er steht in der Ablehnung des kirchlichen Anspruchs auf Setzung sozialer und moralischer Normen. K nnten das die Motive f r die Kritik und das Verbot sein (was nicht hei t, dass das Buch unter Hand weiter gelesen wurde) ? Oder hat Laclos noch weitere Grenzen der damaligen Moral berschritten ? Gesellschaftskritisch und erzieherisch sollte der Roman sein. Aber erotisch ? All diesen Fragen soll in meiner Arbeit nachgegangen werden.